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Sommer 2010
Wie schnell verrinnt die Zeit und bevor man es wahrnimmt, haben wir wieder einen Sommer hinter uns gelassen. Im Juni war es nicht weit her mit dem Wetter und das gefiel den Gästen weniger. Demgegenüber waren Juli und August sehr gut besuchte Monate für uns. Sowohl neue als auch Stammgäste sorgten dafür, dass Standplätze und Chalets voll besetzt waren. Das neue Sanitärsystem funktioniert perfekt. Es freut einen dann auch, wenn die Reaktionen so positiv sind. Dafür haben wir das alles gemacht. Unser Schwimmbad hat sich bestens gehalten – alle Wasserproben waren in Ordnung. Ja, alle 2 Wochen wird die Qualität des Badewassers kontrolliert. Im Aktivitätenbereich waren die Abendwanderungen wieder ein Erfolg. Einmal waren es 60 Wanderer. Also ein ganzer Verein in einem dunklen Wald! Die Themenabenden im Restaurant mit Forellen, Pfannkuchen und Spareribbs waren durchgehend gut besucht und wurden gewürdigt. Neben allen guten und schönen Ereignissen waren auch einige traurige Momente zu bewältigen. Von zwei Stammgästen und einem guten Freund aus Reisach, Sylvia, Rina en Norbert, mußten wir endgültig Abschied nehmen. Viel zu jung sind sie verstorben. Auch von unserem treuen Hund Sammy mußten wir Abschied nehmen. Eine solche Erfahrung mitten in der Saison ist nicht besonders leicht zu verarbeiten, insbesondere an einem Ort, wohin ein jeder hinkommt, um schöne Ferien zu genießen. Gefühle und Verstand dabei im Gleichgewicht zu bewahren ist da nicht eben einfach. Und so wurde es Herbst und der Winter nahte. Reservierung für das kommende Jahr kommen jetzt regemäßig herein. Schön, dass so viele Menschen uns wieder besuchen wollen. Das scheint doch ganz gut auszusehen. Der Winter hat jedoch so seine eigenen Prioritäten. Wir sind gespannt, wieviel Schnee wir in diesem Winter aufs Dach bekommen werden. Bevor es jedoch so weit ist, sind wir erst einmal an der Reihe. Vom 15. Oktober an haben wir mal Ferien und sind Ende November wieder zurück auf unserem Berg. Nächstes Jahr steht im Frühling das Dach über unserem Restaurant auf der Arbeitsliste . . . aber so weit ist es noch nicht.

Annie, Jouri und Gert-Jan.